BBS 14 ist zehnte „Fairtrade-School“ Hannovers

Auszeichnung der BBS 14 am 25. Juni: Wichtiges Engagement auch in Zeiten von Corona, Schule leistet konkreten Beitrag zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die BBS 14 wird am 25. Juni 2020, als zehnte Fairtrade-School Hannover und 725. Fairtrade-School bundesweit ausgezeichnet. In Zeiten von Corona erfolgt die Auszeichnung digital.

Dem gemeinsamen Einsatz des Fairtrade-Schulteams ist es zu verdanken, dass der Fairtrade-Gedanke in vielen Bereichen des schulischen Alltags integriert wurde. Die Schulleiterin Christiane Fischer sagte: „Wir an der BBS 14 der Region Hannover tragen hiermit unseren Teil dazu bei, das Bewusstsein für einen gerechten Welthandel zu stärken.“

Die Themen nachhaltiger Konsum und globale Gerechtigkeit finden sich nicht nur im Unterricht der BBS 14 wieder. Im Rahmen eines Aktionstags der Fachoberschule Wirtschaft werden Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte für ein nachhaltiges Konsumverhalten sensibilisiert. Eine weitere der vielen Ideen, die das Fairtrade-Schulteam umsetzt, ist die Neuorganisation der Gästebewirtung. Am Ausbildersprechtag gibt es Kaffee und Gebäck aus fairem Handel. Für faire Snacks hat die BBS 14 einen Fair-o-mat, einen stromlosen Warenautomaten, beschafft, der in der Schulgemeinschaft großen Anklang findet und in einem Schülerinnen- und Schülerprojekt integriert ist. In der Vorweihnachtszeit können sich Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler mit Nikoläusen aus fairem Handel beschenken.

Die BBS 14 greift ein Thema auf, das in der Gesellschaft wachsende Bedeutung gewinnt. Immer mehr Menschen legen Wert auf Produkte aus umweltgerechter und klimafreundlicher Herstellung sowie aus fairem Handel. Dieser garantiert, dass Produkte ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt werden und Arbeiter*innen gute Arbeitsbedingungen haben und gerecht entlohnt werden.

Dass die Idee funktioniert, zeigt das große bundesweite Interesse von Schulen jeder Schulform und Größe an der Auszeichnung „Fairtrade-Schools“. Seit 2012 engagieren sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mit der Kampagne bundesweit für einen gerechteren Handel. Die Schulen verankern den Fairen Handel im Schulalltag und schaffen ein Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung. Darüber hinaus zeigt die Kampagne konkrete Handlungsoptionen auf. Für den Titel „Fairtrade-School“ müssen sie fünf Kriterien erfüllen: Zunächst muss sich ein Fairtrade-Schulteam gründen und im sogenannten „Kompass“ die Ziele als zukünftige Fairtrade-School festgehalten werden. Neben dem Einsatz von fairen Produkten an der Schule wird der faire Handel im Unterricht behandelt und mindestens eine Veranstaltung zum fairen Handel wird im Schuljahr organisiert.

Den Bericht zur feierlichen Einweihung des Fair-o-maten finden Sie hier.